diff --git a/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Architect_Readiness.md b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Architect_Readiness.md new file mode 100644 index 00000000..111327aa --- /dev/null +++ b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Architect_Readiness.md @@ -0,0 +1,57 @@ +# Session Log: Architektonische Gesamtbewertung & Freigabe Phase 3 + +**Datum:** 16. März 2026 +**Verantwortlicher Agent:** 🏗️ [Lead Architect] in Zusammenarbeit mit 🧹 [Curator] +**Typ:** Architektur-Entscheidung & Meilenstein-Review + +## 1. Executive Summary + +Als Lead Architect habe ich die tiefgehenden Analysen aller Fachbereiche (DevOps, Backend, Frontend, UI/UX, QA, Curator) +evaluiert, um die Bereitschaft für die "Phase 3: Feature Development" der Master Roadmap zu bewerten. + +**Das Ergebnis ist eindeutig:** + +* 🟢 **Technologie & Infrastruktur:** 100% Ready. Das Fundament ist robust, modern und produktionsnah. +* 🔴 **Fachlichkeit & Domäne:** 0% Ready. Es existieren keine verabschiedeten Spezifikationen, Use-Cases oder UI-Flows. + +## 2. Zusammenfassung der Fachberichte + +1. **🐧 DevOps:** Infrastruktur, CI/CD und lokale Entwicklungsumgebung stehen stabil bereit. Die Dev/Prod-Parität ( + Keycloak) ist gesichert. +2. **👷 Backend:** DDD-Core und Spring Boot Blueprints (KMP-kompatibel) sind lauffähig, aber fachliche Implementierung + würde ohne Domänenmodelle zu massiven Refactorings führen. +3. **🎨 Frontend:** KMP, Compose und Offline-First-Sync-Mechanismen sind exzellent aufgesetzt. Es fehlen jedoch + Datenmodelle und Wireframes. +4. **🖌️ UI/UX:** Das Basis-Design-System steht. Es fehlen jedoch zwingend Wireframes, Benutzer-Flows und Offline-First + UX-Konzepte, um das alte "SuDo"-System sinnvoll abzulösen. +5. **🧐 QA:** Test-Infrastruktur (Testcontainers, BDD-Bereitschaft) ist hervorragend. Es fehlen Akzeptanzkriterien, + Testdaten und "Given-When-Then"-Szenarien für TDD. +6. **🧹 Curator:** Docs-as-Code Struktur ist sauber. Jedoch sind alle Domänen-Dokumente im `docs/03_Domain/` als "Draft" + markiert, was die "Single Source of Truth"-Regel verletzt. + +## 3. Architektonische Entscheidung (ADR) + +Ich bestätige das einstimmige Veto des Teams gegen einen sofortigen Start der Programmierung. Das blinde Schreiben von +Feature-Code wird hiermit untersagt. + +**Wir wenden strikt das "Shift-Left" Prinzip an.** Bevor Code geschrieben wird, muss die fachliche Architektur (Domäne) +geklärt sein. + +## 4. Konkreter Fahrplan (Nächste Schritte) + +Um die Blockade aufzulösen und Phase 3 aktiv zu schalten, ordne ich folgende Schritte an: + +1. **Initiierung des Domain Workshops (Lead Architect & Fachexperte):** + * Fokus auf Kernprozesse (z.B. Nennung, Startliste, Ergebnisse). + * Überführung der Drafts (`Legacy_Spec_Analysis`, `Use_Cases_Draft.md`) in finale Spezifikationen. +2. **Parallele Ausarbeitung (QA & UI/UX):** + * **QA:** Definition der Akzeptanzkriterien und Gherkin-Szenarien aus den Workshop-Ergebnissen. + * **UI/UX:** Erstellung der Wireframes für die Kern-Flows (inkl. Offline-States) basierend auf den neuen + Domänenmodellen. +3. **Dokumenten-Freigabe (Curator):** + * Überführung der `docs/03_Domain/` Dokumente vom Status "DRAFT" auf "ACTIVE". +4. **Roadmap Update:** + * Sobald Schritte 1-3 abgeschlossen sind, wird Phase 3 in der `MASTER_ROADMAP.md` freigegeben und das + Entwicklungs-Team darf mit der Implementierung beginnen (Aktivierung des `entries-service`). + +**Fazit:** Der technische Proof of Concept ist abgeschlossen. Wir wechseln nun in den Domänen- und Spezifikations-Modus. diff --git a/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Backend_Readiness.md b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Backend_Readiness.md new file mode 100644 index 00000000..5fba28a7 --- /dev/null +++ b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Backend_Readiness.md @@ -0,0 +1,48 @@ +# Session Log: Analyse der Backend-Bereitschaft für die Feature-Entwicklung + +**Datum:** 16. März 2026 +**Verantwortlicher Agent:** 🧹 [Curator] in Zusammenarbeit mit 👷 [Backend Developer] +**Typ:** Code- & Projekt-Review + +## 1. Ausgangslage + +Nachdem die Infrastruktur freigegeben wurde, hat der 👷 **[Backend Developer]** die aktuelle Code-Basis (`:backend`, +`:core:core-domain`, `settings.gradle.kts`) auf ihre Bereitschaft für den Start der fachlichen Feature-Entwicklung +geprüft. + +## 2. Analyse-Ergebnisse (Backend Developer) + +Die Analyse gliedert sich in zwei Kernbereiche: die technische Basis und die fachliche Ausrichtung. + +### 2.1 Technische Bereitschaft: 🟢 Exzellent + +Das technische Fundament ist hervorragend aufgestellt und bereit für die Produktiventwicklung: + +* **Domain-Driven Design (DDD) Core:** Das `:core:core-domain` Modul ist sehr sauber strukturiert. Die konsequente + Nutzung von Kotlin 2.3.0 `Value-Classes` (z.B. für `EntityId`, `ErrorCode` inkl. Regex-Validierung) garantiert + maximale Typsicherheit ohne Performance-Verlust zur Laufzeit. +* **KMP-Kompatibilität:** Die Basis-DTOs und Serializer (wie `KotlinxInstantSerializer`) sind im `commonMain` des + Core-Moduls platziert. Dies ermöglicht eine reibungslose Code-Wiederverwendung für das Kotlin/JS Frontend (KMP-Ready). +* **Service-Blaupause:** Der `ping-service` beweist, dass der aktuelle Technologie-Stack (Spring Boot 3.5.x, Security, + Resilience4j, Persistence, Monitoring via Zipkin/Micrometer) lauffähig verdrahtet ist. Auch die Testumgebung inkl. + `Testcontainers` steht bereit. + +### 2.2 Fachliche Bereitschaft: 🔴 Blockiert (Warten auf Architect) + +Trotz der technischen Einsatzbereitschaft darf die fachliche Implementierung noch nicht starten. + +* **Roadmap-Status:** Die `MASTER_ROADMAP.md` definiert Phase 3 (Feature Development) aktuell ganz klar als **ON HOLD**. +* **Fehlende Domänen-Klarheit:** Es steht noch ein fundamentaler "Domain Analysis Workshop" mit dem Fachexperten aus, um + die Anforderungen, Aggregate und Bounded Contexts neu zu definieren. +* **Pausierte Services:** Der für die Fachlichkeit zentrale `:backend:services:entries:entries-service` ist in der + `settings.gradle.kts` bewusst auskommentiert und deaktiviert. + +## 3. Fazit & Empfehlung + +Ein unüberlegter Start der Programmierung würde unweigerlich zu Code führen, der nicht der finalen Domänen-Logik +entspricht und später aufwendig refaktorisiert werden müsste. + +**Nächster logischer Schritt:** +Bevor Code geschrieben oder der `entries-service` reaktiviert wird, muss der **🏗️ [Lead Architect]** den Domain-Workshop +leiten. Erst wenn die fachliche "Feature Roadmap" und die Kern-Domänenmodelle spezifiziert sind, erfolgt die Freigabe +für das Backend-Team. diff --git a/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Curator_Readiness.md b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Curator_Readiness.md new file mode 100644 index 00000000..d8c65080 --- /dev/null +++ b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Curator_Readiness.md @@ -0,0 +1,52 @@ +# Session Log: Analyse der Dokumentations-Bereitschaft für die Feature-Entwicklung + +**Datum:** 16. März 2026 +**Verantwortlicher Agent:** 🧹 [Curator] +**Typ:** Projektdokumentations-Review + +## 1. Ausgangslage + +Als finaler Check vor dem möglichen Start der Phase 3 ("Feature Development") habe ich, der 🧹 **[Curator]**, das Projekt +aus Sicht der Dokumentation, Wissensverwaltung ("Docs-as-Code") und Nachvollziehbarkeit analysiert. + +## 2. Analyse-Ergebnisse (Curator) + +### 2.1 Technische Dokumentations-Infrastruktur: 🟢 Hervorragend + +Die Basis für die Wissensverwaltung ist in einem exzellenten Zustand: + +* **Docs-as-Code:** Die Verzeichnisstruktur unter `/docs` ist aufgeräumt (Phase 1 der Roadmap ist abgeschlossen). Alte + Dokumente sind ordnungsgemäß im `_archive` abgelegt. +* **Projekt-Journal:** Die Nachvollziehbarkeit von Architekturentscheidungen und Readiness-Checks funktioniert + fehlerfrei. Alle Agenten dokumentieren ihre Ergebnisse diszipliniert in `docs/99_Journal/`. +* **Playbooks:** Die Rollen und Vorgaben der KI-Agenten unter `docs/04_Agents/Playbooks/` sind präzise und lenken das + Team erfolgreich. + +### 2.2 Fachliche Dokumentation (Single Source of Truth): 🔴 Blockiert + +Trotz der guten Struktur fehlt der eigentliche Inhalt für die Umsetzung: + +* **Domänen-Wissen als Draft:** Der Ordner `docs/03_Domain/` enthält wertvolle Vorarbeiten (z.B. + `Legacy_Spec_Analysis_2026-01.md`, `Use_Cases_Draft.md`), aber diese sind explizit als **"Draft"** markiert. Es gibt + keine final freigegebenen Spezifikationen. +* **Keine verbindlichen Verträge:** Für die Entwickler und die QA gibt es in der Dokumentation keine freigegebenen + API-Contracts, Bounded Contexts oder Aggregat-Definitionen. +* **Verletzung der Projekt-Philosophie:** Unsere Guideline lautet: *"Die Dokumentation ist die Single Source of Truth"*. + Solange diese "Truth" nicht formuliert ist, darf nicht programmiert werden. + +## 3. Fazit & Empfehlung + +Ich schließe mich aus dokumentarischer Sicht nahtlos allen anderen Fachbereichen an. Ein Start der Implementierung ohne +vorherige Festschreibung der Domäne würde das "Docs-as-Code"-Prinzip untergraben. + +**Nächste Schritte & Fahrplan (Empfehlung des Curators):** + +1. **Einberufung des Lead Architects:** Der **🏗️ [Lead Architect]** muss nun aktiv werden, um den "Domain Workshop" + durchzuführen. +2. **Spezifikationen finalisieren:** Die Ergebnisse des Workshops müssen von den aktuellen "Drafts" in verbindliche, + aktive Spezifikationen unter `docs/03_Domain/` überführt werden. +3. **Roadmap-Update:** Sobald die fachliche Dokumentation steht, passe ich als Curator die `MASTER_ROADMAP.md` an und + schalte Phase 3 offiziell auf "ACTIVE". + +Alle Disziplinen haben nun gesprochen. Das Veto gegen einen verfrühten Code-Start ist einstimmig. Wir warten auf die +Architektur. diff --git a/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Frontend_Readiness.md b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Frontend_Readiness.md new file mode 100644 index 00000000..511dabdd --- /dev/null +++ b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Frontend_Readiness.md @@ -0,0 +1,49 @@ +# Session Log: Analyse der Frontend-Bereitschaft für die Feature-Entwicklung + +**Datum:** 16. März 2026 +**Verantwortlicher Agent:** 🧹 [Curator] in Zusammenarbeit mit 🎨 [Frontend Expert] +**Typ:** Code- & Projekt-Review + +## 1. Ausgangslage + +Nach dem Backend-Review hat nun auch der 🎨 **[Frontend Expert]** das Kotlin Multiplatform (KMP) Frontend ( +`:frontend:core`, `:frontend:shells:meldestelle-portal`) auf seine Bereitschaft für die fachliche Implementierung hin +untersucht. + +## 2. Analyse-Ergebnisse (Frontend Expert) + +### 2.1 Technische Bereitschaft: 🟢 Sehr gut + +Die Architektur ist exzellent auf die Anforderungen (insbesondere "Offline-First") vorbereitet: + +* **Architektur:** Saubere Modul-Trennung (`:core:auth`, `:core:network`, `:core:local-db`, `:core:sync`) und + funktionierendes Dependency Injection Setup via Koin im Main-Entrypoint. +* **Offline-First Basis:** Die lokale Datenbank via SQLDelight (inkl. `WebWorkerDriver` für die Kotlin/JS Target) ist + voll funktionsfähig. Der abstrakte `SyncManager` im Modul `:core:sync` bietet genau die richtige Basis für den + Delta-Sync mit dem Backend. +* **UI Foundation:** Das `:core:design-system` etabliert eine professionelle und einheitliche Theming-Grundlage (Farben, + Typografie, Material 3), die sich nahtlos in Compose Multiplatform integriert. Ein funktionierendes Basis-Routing ( + `StateNavigationPort`) und Auth-Flows existieren bereits. + +### 2.2 Fachliche Bereitschaft: 🔴 Blockiert (Warten auf Architect & UX) + +Trotz der technischen Startklarheit fehlt die Grundlage für die eigentliche Feature-Entwicklung: + +* **Roadmap-Status:** Gemäß `MASTER_ROADMAP.md` ist die Phase 3 (Feature Development) weiterhin **ON HOLD**. +* **Fehlende Spezifikationen:** Es existieren noch keine definierten Use-Cases, Datenmodelle oder API-Contracts (außer + Ping) für die kommenden Features. +* **UX/UI Design:** Konkrete Wireframes, Screen-Layouts oder Benutzer-Flows für die fachlichen Screens (z.B. + Nennungs-Übersicht) vom 🖌️ **[UI/UX Designer]** fehlen vollständig. + +## 3. Fazit & Empfehlung + +Ein verfrühter Start im Frontend würde bedeuten, ohne klare UI-Spezifikationen oder abgestimmte Backend-APIs "ins Blaue" +zu programmieren. Dies muss vermieden werden. + +**Nächster logischer Schritt:** +Der 🎨 **[Frontend Expert]** schließt sich der Empfehlung des Backends an: + +1. Der **🏗️ [Lead Architect]** muss den ausstehenden Domain-Workshop durchführen. +2. Im Anschluss (oder parallel) muss der **🖌️ [UI/UX Designer]** erste Wireframes für die neuen Features entwerfen. +3. Erst wenn Fachlichkeit (Domain Models) und Benutzerführung (UX-Flows) definiert sind, kann die + Frontend-Implementierung starten. diff --git a/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Infrastruktur_Freigabe.md b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Infrastruktur_Freigabe.md new file mode 100644 index 00000000..f4f9c523 --- /dev/null +++ b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_Infrastruktur_Freigabe.md @@ -0,0 +1,50 @@ +# Session Log: Infrastruktur-Analyse & Freigabe + +**Datum:** 16. März 2026 +**Verantwortlicher Agent:** 🧹 [Curator] in Zusammenarbeit mit 🐧 [DevOps Engineer] +**Typ:** Infrastruktur-Review / Architektur-Entscheidung + +## 1. Ausgangslage + +Vor dem Start der fachlichen Implementierung wurde der 🐧 **[DevOps Engineer]** beauftragt, einen tiefgehenden Pre-Flight +Check der lokalen Docker-Infrastruktur (`docker-compose.yaml` und Teil-Dateien) durchzuführen. Ziel war es +sicherzustellen, dass das "Docs-as-Code" Setup robust, fehlerfrei und bereit für den Entwicklungsalltag ist. + +## 2. Analyse-Ergebnisse + +Das Setup (unterteilt in `dc-infra.yaml`, `dc-backend.yaml`, `dc-gui.yaml` und `dc-ops.yaml`) wurde als sehr robust und +durchdacht bewertet. +Folgende positive Aspekte wurden hervorgehoben: + +* **Abhängigkeitsmanagement:** Exzellente Nutzung von `depends_on` mit `condition: service_healthy` (z.B. Backend wartet + auf Postgres und Keycloak). +* **Zentrale Konfiguration:** Erfolgreiche Einbindung von `config/app/base-application.yaml` via Volumes in die Spring + Boot Container. +* **Monitoring & Tools:** Das Ops-Profil bietet ein umfassendes Toolset (Mailpit, pgAdmin, Prometheus, Grafana). + +### Identifizierter Klärungsbedarf (DevOps Perspektive) + +Der **DevOps Engineer** wies auf eine Abweichung von den dokumentierten Leitlinien für die lokale Entwicklung hin: + +* **Keycloak Setup:** Laut Playbook sollte für die lokale Entwicklung das offizielle Image (`quay.io/keycloak/keycloak`) + im schnellen `start-dev` Modus laufen. +* **Ist-Zustand:** Die `dc-infra.yaml` nutzt ein lokales Dockerfile (`config/docker/keycloak/Dockerfile`), führt einen + Build-Step (`kc.sh build`) aus und startet den Container im produktionsnahen `--optimized` Modus. + +## 3. Architekturentscheidung (Owner) + +Der **Owner** wurde über die Abweichung beim Keycloak-Setup informiert und hat folgende architektonische Entscheidung +getroffen: + +* **Entscheidung:** Das aktuelle, produktionsnahe Keycloak-Setup (`build` + `start --optimized`) bleibt unverändert + bestehen. Es wird **nicht** auf den reinen `start-dev` Modus zurückgebaut. +* **Begründung:** Da die Entwicklung direkt auf dem `main`-Branch stattfindet, hat die **Dev/Prod-Parität** höchste + Priorität. Die lokale Umgebung soll so nah wie möglich an der späteren Produktionsumgebung (Zora) bleiben. Eine leicht + erhöhte initiale Build-Zeit des Containers wird zugunsten von maximaler Stabilität und Vorhersehbarkeit (Vermeidung + von "works on my machine" Problemen) in Kauf genommen. + +## 4. Fazit & Nächste Schritte + +* Die Infrastruktur-Analyse ist abgeschlossen. +* Das aktuelle Setup ist offiziell für die nächste Phase freigegeben. +* Das Team kann nun mit der fachlichen Implementierung (Backend/Frontend) beginnen. diff --git a/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_QA_Readiness.md b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_QA_Readiness.md new file mode 100644 index 00000000..6e8a9a68 --- /dev/null +++ b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_QA_Readiness.md @@ -0,0 +1,51 @@ +# Session Log: Analyse der QA-Bereitschaft für die Feature-Entwicklung + +**Datum:** 16. März 2026 +**Verantwortlicher Agent:** 🧹 [Curator] in Zusammenarbeit mit 🧐 [QA Specialist] +**Typ:** Code- & Projekt-Review + +## 1. Ausgangslage + +Nach den Analysen der Bereiche DevOps, Backend, Frontend und UI/UX hat der 🧐 **[QA Specialist]** das Projekt +hinsichtlich Testbarkeit, Test-Infrastruktur und "Shift-Left"-Qualitätssicherung bewertet. + +## 2. Analyse-Ergebnisse (QA Specialist) + +### 2.1 Technische Test-Infrastruktur: 🟢 Hervorragend + +Das Projekt bietet eine exzellente Basis für eine moderne Test-Pyramide: + +* **Zentrales Test-Modul:** Das Modul `:platform:platform-testing` bündelt alle wichtigen Test-Abhängigkeiten (JUnit 5, + AssertJ, MockK). Das sorgt für Konsistenz und vermeidet Versionskonflikte. +* **Integration Testing Setup:** Die Einbindung von `Testcontainers` (PostgreSQL, Keycloak, Kafka) ist vorhanden. Dies + ermöglicht deterministische Integrationstests gegen echte Infrastruktur-Komponenten, statt wackeliger Mocks. +* **Multiplatform Ready:** Die Test-SourceSets im `:core-domain` Modul sind für Kotlin Multiplatform (JVM, JS) korrekt + vorbereitet. + +### 2.2 Fachliche Test-Spezifikation (Shift-Left): 🔴 Blockiert + +Wie in den anderen Disziplinen fehlt die fachliche Grundlage: + +* **Fehlende Akzeptanzkriterien:** Es existieren keine Use-Cases oder konkreten "Definition of Done" Kriterien für die + anstehenden Features. +* **Keine BDD-Szenarien:** Es gibt keine "Given-When-Then" (Gherkin) Spezifikationen, gegen die die Entwickler fachliche + Tests (TDD) schreiben könnten. +* **Testdaten-Mangel:** Da das finale Domain-Modell noch unklar ist, können noch keine realistischen Testdaten ( + Mock-Objekte für Turniere, Nennungen etc.) definiert werden. + +## 3. Fazit & Empfehlung + +Ein sofortiger Implementierungsstart würde zu "technisch grünen", aber fachlich nutzlosen Tests führen. Die +Qualitätssicherung muss "Shift-Left" betrieben werden – also weit vor der ersten Zeile Feature-Code. + +**Nächste Schritte & Fahrplan (Empfehlung des QA Specialists):** + +1. **Teilnahme am Domain Workshop:** Der QA Specialist muss in den anstehenden Workshop des **🏗️ [Lead Architect]** + integriert werden. +2. **Szenario-Definition:** Parallel zur Definition der Use-Cases durch den Architekten müssen die Akzeptanzkriterien + als Gherkin-Szenarien (Given-When-Then) dokumentiert werden. +3. **Edge-Cases aufdecken:** Im Workshop sollen Randfälle (z.B. "Was passiert bei einer Nennung ohne gültige Lizenz?") + identifiziert und als Test-Szenarien festgehalten werden. + +Erst wenn diese fachlichen Test-Szenarien als Verträge existieren, dürfen die Entwickler mit der Implementierung +beginnen, um diese Verträge technisch zu erfüllen (Test-Driven Development Ansatz). diff --git a/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_UIUX_Readiness.md b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_UIUX_Readiness.md new file mode 100644 index 00000000..40b0198d --- /dev/null +++ b/docs/99_Journal/2026-03-16_Session_Log_UIUX_Readiness.md @@ -0,0 +1,54 @@ +# Session Log: Analyse der UI/UX-Bereitschaft für die Feature-Entwicklung + +**Datum:** 16. März 2026 +**Verantwortlicher Agent:** 🧹 [Curator] in Zusammenarbeit mit 🖌️ [UI/UX Designer] +**Typ:** Code- & Projekt-Review + +## 1. Ausgangslage + +Nach den positiven technischen Reviews durch das Backend- und Frontend-Team hat der 🖌️ **[UI/UX Designer]** das Projekt +hinsichtlich der User Experience und Design-Bereitschaft analysiert. Der Fokus lag auf dem Zusammenspiel zwischen den +technischen Möglichkeiten, den alten System-Referenzen und den zukünftigen Anforderungen. + +## 2. Analyse-Ergebnisse (UI/UX Designer) + +### 2.1 Technische Design-Basis: 🟢 Gut + +Die technische Umsetzung der grundlegenden Design-Sprache ist bereits im Frontend-Code verankert: + +* **Design System (`AppTheme.kt`):** Ein starkes, "Enterprise-taugliches" Theme (Material 3) ist implementiert. Es + definiert Farbpaletten, Kontraste (inkl. Dark Mode) und Typografie-Hierarchien. Dies stellt sicher, dass neue + Komponenten konsistent und professionell aussehen werden. +* **Technologie (Compose):** Compose Multiplatform bietet die perfekte Basis, um hochgradig reaktive und responsive + Interfaces schnell zu entwickeln. + +### 2.2 Fachliche UI/UX-Spezifikation: 🔴 Blockiert (Wireframes & Flows fehlen) + +Die visuelle und konzeptionelle Ausarbeitung der eigentlichen Features fehlt komplett: + +* **Fehlende UX-Flows:** Es gibt keine definierten Benutzerpfade. Es ist unklar, wie Nutzer durch die Kernprozesse (z.B. + Nennungen anlegen, Startlisten prüfen) navigieren sollen. +* **Umgang mit Legacy-Screenshots:** Die Bilder des alten "SuDo"-Systems (unter `docs/BilderSuDo/`) sind wertvolle + Referenzen für die Datenpunkte, **dürfen aber nicht 1:1 nachgebaut werden**. Das neue UI muss entschlackt, fokussiert + und intuitiver gestaltet werden ("Fokus auf den Sport"). +* **Offline-First UX:** Ein entscheidender Aspekt fehlt: Das Interface-Design muss klar kommunizieren, ob der Nutzer + offline ist, ob Daten synchronisiert werden oder ob es Sync-Konflikte gibt. Diese speziellen UI-Muster müssen erst + gestaltet werden. + +## 3. Fazit & Empfehlung + +Ein Start der UI-Programmierung ohne vorherige Design-Spezifikationen würde unweigerlich zu einer unstrukturierten +Benutzeroberfläche ("Datenbank-Felder aufs UI klatschen") und damit zu einer schlechten User Experience führen. + +**Nächste Schritte & Fahrplan (Empfehlung des UI/UX Designers):** + +1. **Domain Workshop:** Teilnahme (passiv) am ausstehenden Workshop des **🏗️ [Lead Architect]**, um die Fachlichkeit und + die notwendigen Datenpunkte zu verstehen. +2. **Wireframing:** Erstellung von aufgeräumten, responsiven Wireframes (Mobile & Desktop) für die Kern-Flows (z.B. + Nennung, Startliste) basierend auf den neuen Modellen und unter zur Hilfenahme der SuDo-Screenshots als fachliche + Orientierung. +3. **Frontend-Abstimmung:** Review der Wireframes mit dem **🎨 [Frontend Expert]**, insbesondere hinsichtlich der + Offline-UX-Konzepte. + +Erst nach der Freigabe der Wireframes für einen spezifischen Bounded Context sollte das Frontend-Team mit der +Implementierung der Screens beginnen.