chore(build, docs): Gradle auf 9.5.0 und Kotlin auf 2.3.21 aktualisiert

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@@ -9,7 +9,7 @@ Hier ist der Quellcode des Berichts im Markdown-Format:
## Zusammenfassung
Die Softwareentwicklungslandschaft des Jahres 2026, geprägt durch die Veröffentlichung von Kotlin 2.3.0 und Gradle 9.1.0, bietet Entwicklern beispiellose Möglichkeiten zur Vereinheitlichung komplexer Geschäftslogik über Plattformgrenzen hinweg. Dieser Forschungsbericht analysiert detailliert die architektonischen Muster, Implementierungsstrategien und zugrundeliegenden Mechanismen, die für den Aufbau einer robusten, asynchronen Offline-First-Anwendung erforderlich sind. Der Fokus liegt hierbei auf der Integration von SQLDelight in einer Kotlin Multiplatform (KMP) Umgebung, die sowohl Desktop (JVM) als auch Web (Kotlin/JS) Ziele bedient, eingebettet in eine Mikro-Frontend-Architektur.
Die Softwareentwicklungslandschaft des Jahres 2026, geprägt durch die Veröffentlichung von Kotlin 2.3.21 und Gradle 9.5.0, bietet Entwicklern beispiellose Möglichkeiten zur Vereinheitlichung komplexer Geschäftslogik über Plattformgrenzen hinweg. Dieser Forschungsbericht analysiert detailliert die architektonischen Muster, Implementierungsstrategien und zugrundeliegenden Mechanismen, die für den Aufbau einer robusten, asynchronen Offline-First-Anwendung erforderlich sind. Der Fokus liegt hierbei auf der Integration von SQLDelight in einer Kotlin Multiplatform (KMP) Umgebung, die sowohl Desktop (JVM) als auch Web (Kotlin/JS) Ziele bedient, eingebettet in eine Mikro-Frontend-Architektur.
Ein zentraler Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Überbrückung der Dichotomie zwischen der synchronen Natur klassischer JVM-Datenbanktreiber und der inhärent asynchronen, Event-Loop-basierten Umgebung des modernen Web (insbesondere unter Nutzung von Web Workern und OPFS). Darüber hinaus wird die fortgeschrittene Integration von Persistenzschichten in einem Mikro-Frontend-Ökosystem untersucht, um sicherzustellen, dass eine einzige Quelle der Wahrheit („Single Source of Truth“) über unabhängig bereitgestellte Frontend-Einheiten hinweg konsistent bleibt.
@@ -17,11 +17,11 @@ Ein zentraler Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Überbrückung der Dichotomie zw
### 1.1 Die Evolution von Kotlin Multiplatform
Mit der Veröffentlichung von Kotlin 2.3.0 im Dezember 2025 hat sich das Ökosystem von einer experimentellen Technologie zu einem stabilen Standard für Enterprise-Architekturen entwickelt. Während frühere Versionen oft mit Inkonsistenzen zwischen den Compilern (JVM vs. JS/Native) zu kämpfen hatten, bietet der K2-Compiler in Version 2.3.0 eine vereinheitlichte Frontend-IR (Intermediate Representation), die eine robustere statische Analyse und performantere Kompilierung ermöglicht. Dies ist entscheidend für komplexe Multi-Modul-Projekte, wie sie in Mikro-Frontend-Architekturen üblich sind.
Mit der Veröffentlichung von Kotlin 2.3.21 im Dezember 2025 hat sich das Ökosystem von einer experimentellen Technologie zu einem stabilen Standard für Enterprise-Architekturen entwickelt. Während frühere Versionen oft mit Inkonsistenzen zwischen den Compilern (JVM vs. JS/Native) zu kämpfen hatten, bietet der K2-Compiler in Version 2.3.21 eine vereinheitlichte Frontend-IR (Intermediate Representation), die eine robustere statische Analyse und performantere Kompilierung ermöglicht. Dies ist entscheidend für komplexe Multi-Modul-Projekte, wie sie in Mikro-Frontend-Architekturen üblich sind.
### 1.2 Gradle 9.1.0: Die Build-Infrastruktur
### 1.2 Gradle 9.5.0: Die Build-Infrastruktur
Gradle 9.1.0, veröffentlicht im September 2025, hat die Art und Weise, wie KMP-Projekte konfiguriert werden, grundlegend verändert. Mit der vollständigen Unterstützung des „Configuration Cache“ und der strikten „Project Isolation“ zwingt es Entwickler zu sauberen Modulgrenzen. Für unser Szenario bedeutet dies, dass die Abhängigkeiten zwischen dem `shared`-Modul (Datenbank) und den konsumierenden Mikro-Frontends explizit und ohne Seiteneffekte definiert werden müssen, um die parallele Ausführung und inkrementelle Kompilierung nicht zu gefährden.
Gradle 9.5.0, veröffentlicht im September 2025, hat die Art und Weise, wie KMP-Projekte konfiguriert werden, grundlegend verändert. Mit der vollständigen Unterstützung des „Configuration Cache“ und der strikten „Project Isolation“ zwingt es Entwickler zu sauberen Modulgrenzen. Für unser Szenario bedeutet dies, dass die Abhängigkeiten zwischen dem `shared`-Modul (Datenbank) und den konsumierenden Mikro-Frontends explizit und ohne Seiteneffekte definiert werden müssen, um die parallele Ausführung und inkrementelle Kompilierung nicht zu gefährden.
### 1.3 Die Problemstellung: Synchron vs. Asynchron
@@ -38,12 +38,12 @@ SQLDelight 2.0+ adressiert dieses Problem mit der Konfiguration `generateAsync =
In einer Offline-First-Architektur fungiert die lokale Datenbank nicht als bloßer Cache, sondern als primäre Quelle der Wahrheit. Die Benutzeroberfläche (UI) kommuniziert niemals direkt mit dem Netzwerk.
| Konzept | Traditionelle Architektur | Offline-First Architektur |
| --- | --- | --- |
| **Datenquelle** | Remote API (REST/GraphQL) | Lokale Datenbank (SQLite) |
| **Lesepfad** | UI ruft Netzwerk auf -> Wartet -> Zeigt an | UI beobachtet Datenbank (Flow) -> Zeigt an |
| **Schreibpfad** | UI sendet an API -> Wartet auf OK -> Aktualisiert UI | UI schreibt in DB -> DB emittiert neue Daten -> Sync im Hintergrund |
| **Netzwerkstatus** | Voraussetzung für Funktionalität | Optional; beeinflusst nur Synchronisation |
| Konzept | Traditionelle Architektur | Offline-First Architektur |
|--------------------|------------------------------------------------------|---------------------------------------------------------------------|
| **Datenquelle** | Remote API (REST/GraphQL) | Lokale Datenbank (SQLite) |
| **Lesepfad** | UI ruft Netzwerk auf -> Wartet -> Zeigt an | UI beobachtet Datenbank (Flow) -> Zeigt an |
| **Schreibpfad** | UI sendet an API -> Wartet auf OK -> Aktualisiert UI | UI schreibt in DB -> DB emittiert neue Daten -> Sync im Hintergrund |
| **Netzwerkstatus** | Voraussetzung für Funktionalität | Optional; beeinflusst nur Synchronisation |
Dieses Prinzip der „Inversion of Control“ entkoppelt die User Experience von Netzwerklatenz und -verfügbarkeit. In SQLDelight wird dies durch Reactive Extensions realisiert, die SQL-Abfragen als `Flow<T>` exponieren, die sich bei Datenänderungen automatisch aktualisieren.
@@ -60,8 +60,8 @@ Das Fundament eines stabilen KMP-Projekts ist eine präzise Gradle-Konfiguration
### 3.1 Version Catalog (`gradle/libs.versions.toml`)toml
[versions]
kotlin = "2.3.0"
gradle = "9.1.0"
kotlin = "2.3.21"
gradle = "9.5.0"
sqldelight = "2.1.0"
coroutines = "1.10.1" # Hypothetische Version passend zu Kotlin 2.3
ktor = "3.1.0"
@@ -5,20 +5,20 @@ owner: Lead Architect
tags: [kotlin, java, configuration, setup]
---
# Tech-Stack Referenz: Kotlin 2.3.0 & Java 25 (KMP)
# Tech-Stack Referenz: Kotlin 2.3.21 & Java 25 (KMP)
**Kontext:** Dieses Dokument beschreibt die notwendigen Konfigurationen, um Kotlin 2.3.0 mit Java 25 in einem Kotlin Multiplatform (KMP) Projekt mit Gradle 9.x zu verwenden.
**Kontext:** Dieses Dokument beschreibt die notwendigen Konfigurationen, um Kotlin 2.3.21 mit Java 25 in einem Kotlin Multiplatform (KMP) Projekt mit Gradle 9.x zu verwenden.
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### 1. Kern-Spezifikationen
| Komponente | Version | Status |
| --- |----------| --- |
| **Kotlin** | `2.3.0` | Stabil (K2 Compiler standardmäßig aktiv) |
| **Java (JDK)** | `25` | LTS (Long-Term Support) |
| **Gradle** | `9.2.1` | Erforderlich für JDK 25 Support |
| **Android Plugin (AGP)** | `8.8.0+` | Empfohlen für Gradle 9.x Kompatibilität |
| Komponente | Version | Status |
|--------------------------|----------|------------------------------------------|
| **Kotlin** | `2.3.21` | Stabil (K2 Compiler standardmäßig aktiv) |
| **Java (JDK)** | `25` | LTS (Long-Term Support) |
| **Gradle** | `9.5.0` | Erforderlich für JDK 25 Support |
| **Android Plugin (AGP)** | `8.8.0+` | Empfohlen für Gradle 9.x Kompatibilität |
---
@@ -28,7 +28,7 @@ Für ein **Kotlin Multiplatform (KMP)** Projekt ist die Java Toolchain-Konfigura
```kotlin
plugins {
kotlin("multiplatform") version "2.3.0"
kotlin("multiplatform") version "2.3.21"
id("com.android.library") version "8.8.0" // Falls Android Target genutzt wird
}
@@ -60,15 +60,15 @@ Damit das Projekt Java 25 erkennt, muss der Wrapper auf dem neuesten Stand sein:
**Terminal-Befehl:**
```bash
./gradlew wrapper --gradle-version 9.2.1 --distribution-type all
./gradlew wrapper --gradle-version 9.5.0 --distribution-type all
```
---
### 4. Wichtige Kompatibilitätshinweise
* **IDE-Version:** IntelliJ IDEA 2025.3 (oder neuer) wird für die volle Unterstützung von JDK 25 und dem Kotlin 2.3.0 Plugin empfohlen.
* **K2 Compiler:** Kotlin 2.3.0 nutzt den K2-Compiler.
* **IDE-Version:** IntelliJ IDEA 2025.3 (oder neuer) wird für die volle Unterstützung von JDK 25 und dem Kotlin 2.3.21 Plugin empfohlen.
* **K2 Compiler:** Kotlin 2.3.21 nutzt den K2-Compiler.
* **Bytecode:** Java 25 Bytecode wird nur generiert, wenn das `jvmTarget` explizit auf `25` gesetzt ist.
---
@@ -76,4 +76,4 @@ Damit das Projekt Java 25 erkennt, muss der Wrapper auf dem neuesten Stand sein:
### 5. Bekannte Features in diesem Setup
* **Java 25 Features:** Unterstützung für die finalen Versionen von *Scoped Values* und *Structured Concurrency*.
* **Kotlin 2.3.0 Features:** Nutzung von `explicit backing fields` und dem verbesserten `unused return value` Checker.
* **Kotlin 2.3.21 Features:** Nutzung von `explicit backing fields` und dem verbesserten `unused return value` Checker.
@@ -5,7 +5,7 @@ owner: Lead Architect
tags: [kotlin, release-notes, tech-stack]
---
# Was ist neu in Kotlin 2.3.0
# Was ist neu in Kotlin 2.3.21
**Quelle:** [Offizielle Kotlin-Dokumentation](https://kotlinlang.org/docs/whatsnew23.html)
**Datum des Dokuments:** 16. Dezember 2025
@@ -13,7 +13,7 @@ tags: [kotlin, release-notes, tech-stack]
---
Kotlin 2.3.0 ist erschienen! Hier sind die wichtigsten Highlights:
Kotlin 2.3.21 ist erschienen! Hier sind die wichtigsten Highlights:
* **Sprache:** Mehr stabile und standardmäßig aktivierte Features, Checker für ungenutzte Rückgabewerte, explizite Backing Fields und Änderungen bei der kontextsensitiven Auflösung.
* **Kotlin/JVM:** Unterstützung für Java 25.
@@ -26,7 +26,7 @@ Kotlin 2.3.0 ist erschienen! Hier sind die wichtigsten Highlights:
## Sprache
Kotlin 2.3.0 konzentriert sich auf die Stabilisierung von Features, führt einen neuen Mechanismus zur Erkennung ungenutzter Rückgabewerte ein und verbessert die kontextsensitive Auflösung.
Kotlin 2.3.21 konzentriert sich auf die Stabilisierung von Features, führt einen neuen Mechanismus zur Erkennung ungenutzter Rückgabewerte ein und verbessert die kontextsensitive Auflösung.
### Stabile Features
@@ -38,13 +38,13 @@ Folgende Features sind nun stabil:
* Unterstützung für `return`-Anweisungen in Ausdrucks-Bodies mit explizitem Rückgabetyp ist nun standardmäßig aktiviert.
### Experimentell: Checker für ungenutzte Rückgabewerte
Kotlin 2.3.0 führt den Checker für ungenutzte Rückgabewerte ein, um das versehentliche Ignorieren von Ergebnissen zu verhindern.
Kotlin 2.3.21 führt den Checker für ungenutzte Rückgabewerte ein, um das versehentliche Ignorieren von Ergebnissen zu verhindern.
### Experimentell: Explizite Backing Fields
Eine neue Syntax zur expliziten Deklaration des zugrundeliegenden Felds, das den Wert einer Property hält vereinfacht das verbreitete Backing-Properties-Muster.
## Kotlin/JVM: Unterstützung für Java 25
Ab Kotlin 2.3.0 kann der Compiler Klassen mit Java-25-Bytecode generieren.
Ab Kotlin 2.3.21 kann der Compiler Klassen mit Java-25-Bytecode generieren.
## Kotlin/Native
* **Verbesserter Swift-Export:** Direkte Zuordnung für native Enum-Klassen und variadische Funktionsparameter.