# Session Log: Analyse der QA-Bereitschaft für die Feature-Entwicklung **Datum:** 16. März 2026 **Verantwortlicher Agent:** 🧹 [Curator] in Zusammenarbeit mit 🧐 [QA Specialist] **Typ:** Code- & Projekt-Review ## 1. Ausgangslage Nach den Analysen der Bereiche DevOps, Backend, Frontend und UI/UX hat der 🧐 **[QA Specialist]** das Projekt hinsichtlich Testbarkeit, Test-Infrastruktur und "Shift-Left"-Qualitätssicherung bewertet. ## 2. Analyse-Ergebnisse (QA Specialist) ### 2.1 Technische Test-Infrastruktur: 🟢 Hervorragend Das Projekt bietet eine exzellente Basis für eine moderne Test-Pyramide: * **Zentrales Test-Modul:** Das Modul `:platform:platform-testing` bündelt alle wichtigen Test-Abhängigkeiten (JUnit 5, AssertJ, MockK). Das sorgt für Konsistenz und vermeidet Versionskonflikte. * **Integration Testing Setup:** Die Einbindung von `Testcontainers` (PostgreSQL, Keycloak, Kafka) ist vorhanden. Dies ermöglicht deterministische Integrationstests gegen echte Infrastruktur-Komponenten, statt wackeliger Mocks. * **Multiplatform Ready:** Die Test-SourceSets im `:core-domain` Modul sind für Kotlin Multiplatform (JVM, JS) korrekt vorbereitet. ### 2.2 Fachliche Test-Spezifikation (Shift-Left): 🔴 Blockiert Wie in den anderen Disziplinen fehlt die fachliche Grundlage: * **Fehlende Akzeptanzkriterien:** Es existieren keine Use-Cases oder konkreten "Definition of Done" Kriterien für die anstehenden Features. * **Keine BDD-Szenarien:** Es gibt keine "Given-When-Then" (Gherkin) Spezifikationen, gegen die die Entwickler fachliche Tests (TDD) schreiben könnten. * **Testdaten-Mangel:** Da das finale Domain-Modell noch unklar ist, können noch keine realistischen Testdaten ( Mock-Objekte für Turniere, Nennungen etc.) definiert werden. ## 3. Fazit & Empfehlung Ein sofortiger Implementierungsstart würde zu "technisch grünen", aber fachlich nutzlosen Tests führen. Die Qualitätssicherung muss "Shift-Left" betrieben werden – also weit vor der ersten Zeile Feature-Code. **Nächste Schritte & Fahrplan (Empfehlung des QA Specialists):** 1. **Teilnahme am Domain Workshop:** Der QA Specialist muss in den anstehenden Workshop des **🏗️ [Lead Architect]** integriert werden. 2. **Szenario-Definition:** Parallel zur Definition der Use-Cases durch den Architekten müssen die Akzeptanzkriterien als Gherkin-Szenarien (Given-When-Then) dokumentiert werden. 3. **Edge-Cases aufdecken:** Im Workshop sollen Randfälle (z.B. "Was passiert bei einer Nennung ohne gültige Lizenz?") identifiziert und als Test-Szenarien festgehalten werden. Erst wenn diese fachlichen Test-Szenarien als Verträge existieren, dürfen die Entwickler mit der Implementierung beginnen, um diese Verträge technisch zu erfüllen (Test-Driven Development Ansatz).