# Session Log: Infrastruktur-Analyse & Freigabe **Datum:** 16. MĂ€rz 2026 **Verantwortlicher Agent:** đŸ§č [Curator] in Zusammenarbeit mit 🐧 [DevOps Engineer] **Typ:** Infrastruktur-Review / Architektur-Entscheidung ## 1. Ausgangslage Vor dem Start der fachlichen Implementierung wurde der 🐧 **[DevOps Engineer]** beauftragt, einen tiefgehenden Pre-Flight Check der lokalen Docker-Infrastruktur (`docker-compose.yaml` und Teil-Dateien) durchzufĂŒhren. Ziel war es sicherzustellen, dass das "Docs-as-Code" Setup robust, fehlerfrei und bereit fĂŒr den Entwicklungsalltag ist. ## 2. Analyse-Ergebnisse Das Setup (unterteilt in `dc-infra.yaml`, `dc-backend.yaml`, `dc-gui.yaml` und `dc-ops.yaml`) wurde als sehr robust und durchdacht bewertet. Folgende positive Aspekte wurden hervorgehoben: * **AbhĂ€ngigkeitsmanagement:** Exzellente Nutzung von `depends_on` mit `condition: service_healthy` (z.B. Backend wartet auf Postgres und Keycloak). * **Zentrale Konfiguration:** Erfolgreiche Einbindung von `config/app/base-application.yaml` via Volumes in die Spring Boot Container. * **Monitoring & Tools:** Das Ops-Profil bietet ein umfassendes Toolset (Mailpit, pgAdmin, Prometheus, Grafana). ### Identifizierter KlĂ€rungsbedarf (DevOps Perspektive) Der **DevOps Engineer** wies auf eine Abweichung von den dokumentierten Leitlinien fĂŒr die lokale Entwicklung hin: * **Keycloak Setup:** Laut Playbook sollte fĂŒr die lokale Entwicklung das offizielle Image (`quay.io/keycloak/keycloak`) im schnellen `start-dev` Modus laufen. * **Ist-Zustand:** Die `dc-infra.yaml` nutzt ein lokales Dockerfile (`config/docker/keycloak/Dockerfile`), fĂŒhrt einen Build-Step (`kc.sh build`) aus und startet den Container im produktionsnahen `--optimized` Modus. ## 3. Architekturentscheidung (Owner) Der **Owner** wurde ĂŒber die Abweichung beim Keycloak-Setup informiert und hat folgende architektonische Entscheidung getroffen: * **Entscheidung:** Das aktuelle, produktionsnahe Keycloak-Setup (`build` + `start --optimized`) bleibt unverĂ€ndert bestehen. Es wird **nicht** auf den reinen `start-dev` Modus zurĂŒckgebaut. * **BegrĂŒndung:** Da die Entwicklung direkt auf dem `main`-Branch stattfindet, hat die **Dev/Prod-ParitĂ€t** höchste PrioritĂ€t. Die lokale Umgebung soll so nah wie möglich an der spĂ€teren Produktionsumgebung (Zora) bleiben. Eine leicht erhöhte initiale Build-Zeit des Containers wird zugunsten von maximaler StabilitĂ€t und Vorhersehbarkeit (Vermeidung von "works on my machine" Problemen) in Kauf genommen. ## 4. Fazit & NĂ€chste Schritte * Die Infrastruktur-Analyse ist abgeschlossen. * Das aktuelle Setup ist offiziell fĂŒr die nĂ€chste Phase freigegeben. * Das Team kann nun mit der fachlichen Implementierung (Backend/Frontend) beginnen.