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Analyse und Strategie zur Wiederherstellung und Strukturverbesserung
Datum: 2026-01-02 Autor: Junie Kontext: Dieser Bericht wurde nach einem großen Technologie-Upgrade (Kotlin 2.1.0+, Java 25, Spring Boot 3.5.x) erstellt, als die Infrastruktur und die Build-Prozesse instabil waren.
Es ist eine klassische Situation: Nach einem großen Technologie-Upgrade knirscht es oft an den Schnittstellen. Da der ping-service als technischer Blueprint dient, ist er der absolut richtige Startpunkt.
Hier ist der Schlachtplan, um Ordnung zu schaffen und die hexagonale Architektur sauber zu etablieren:
1. Wo beginnen? Bottom-Up vs. Top-Down
Da die Infrastruktur aktuell nicht stabil läuft, wird ein "Core-First" Ansatz empfohlen, gefolgt vom Backend-Durchstich.
- Zuerst: Core & Platform: Ohne eine stabile Basis (
platform-bom,platform-dependencies,core-domain) werden die anderen Module immer wieder Kompilierfehler werfen. - Dann: Der technische vertikale Durchstich (
ping-service): Sobald die Plattform steht, wird der Weg repariert:Infrastruktur (Docker) -> Ping-Service -> Gateway. - Zuletzt: Frontend: Das Frontend (BFF-Gedanke) wird erst dann stabil, wenn die API-Contracts des Backends wieder verlässlich geliefert werden.
2. Ordnung schaffen: Der "Clean Desk" im Projekt
Bevor Code gefixt wird, muss die Build-Umgebung aufgeräumt werden:
- Version Catalog Synchronität: Die
libs.versions.tomlnutzt bereits Java 25 und Kotlin 2.1.0. Es muss geprüft werden, ob alle Gradle-Plugins (insbesondere dascompose-multiplatformundspring-bootPlugin) mit Kotlin 2.1.0 kompatibel sind. - Modul-Konsolidierung (DDD): Die "Modul-Explosion" sollte reduziert werden.
- Vorschlag: Statt 5 Module pro Domain (
api,common,domain,infrastructure,service), auf maximal zwei reduzieren:domain-api: Nur DTOs und Interfaces (für KMP-Sharing mit dem Frontend).domain-service: Die gesamte Implementierung (Hexagonal strukturiert in Packages).
- Vorschlag: Statt 5 Module pro Domain (
3. Hexagonale Architektur im ping-service umsetzen
Der ping-service ist aktuell noch sehr "Spring-lastig". Für eine echte hexagonale Vorlage sollte das Modul ping-service intern wie folgt umstrukturiert werden:
at.mocode.ping.service
├── adapter
│ ├── in
│ │ └── web (PingController - Dein primärer Port-Adapter)
│ └── out
│ └── persistence (PingRepositoryAdapter - Sekundärer Port-Adapter)
├── application
│ ├── port
│ │ ├── in (PingUseCase - Das Interface für den Controller)
│ │ └── out (PingOutputPort - Interface für die Datenbank)
│ └── service (PingService - Hier liegt die Business Logik, OHNE Spring-Annotationen wo möglich)
└── domain
└── model (PingEntity/Value Objects)
4. Konkrete Schritte zur Reparatur
Schritt 1: Infrastruktur-Check (Docker)
- Check
docker-compose.yaml: Laufen Postgres und Keycloak? ping-serviceapplication.yaml: Die Datenbank-Verbindung (JPA) aktivieren.
Schritt 2: Backend API-Gateway Fix
- Die Security-Konfiguration (
SecurityConfig.kt) wegen Bibliotheks-Änderungen in Spring Security 7/Spring Boot 3.5 prüfen.
Schritt 3: Frontend (BFF) Anpassung
- Der
PingApiClientim Frontend sollte gegen das Gateway (BFF-Pattern) laufen, nicht direkt gegen den Service.
Empfehlung zur Vorgehensweise (Prioritäten):
- Gradle-Build stabilisieren: Alle
:platform:*und:core:*Module müssen mit./gradlew buildfehlerfrei durchlaufen. - Ping-SCS fertigstellen: Eine minimale Datenbank-Speicherung im
ping-serviceimplementieren. - Gateway-Security: Sicherstellen, dass das JWT von Keycloak korrekt zum
ping-servicedurchgereicht wird.