- Added detailed session logs under `docs/99_Journal/` for Backend, Frontend, UI/UX, QA, Documentation, and Architectural readiness. - Documented findings, recommendations, and next steps for each domain to ensure alignment before starting "Phase 3: Feature Development." - Captured key architectural decisions and the need for validated domain models and UI/UX specifications. Signed-off-by: Stefan Mogeritsch <stefan.mo.co@gmail.com>
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Session Log: Analyse der QA-Bereitschaft für die Feature-Entwicklung
Datum: 16. März 2026 Verantwortlicher Agent: 🧹 [Curator] in Zusammenarbeit mit 🧐 [QA Specialist] Typ: Code- & Projekt-Review
1. Ausgangslage
Nach den Analysen der Bereiche DevOps, Backend, Frontend und UI/UX hat der 🧐 [QA Specialist] das Projekt hinsichtlich Testbarkeit, Test-Infrastruktur und "Shift-Left"-Qualitätssicherung bewertet.
2. Analyse-Ergebnisse (QA Specialist)
2.1 Technische Test-Infrastruktur: 🟢 Hervorragend
Das Projekt bietet eine exzellente Basis für eine moderne Test-Pyramide:
- Zentrales Test-Modul: Das Modul
:platform:platform-testingbündelt alle wichtigen Test-Abhängigkeiten (JUnit 5, AssertJ, MockK). Das sorgt für Konsistenz und vermeidet Versionskonflikte. - Integration Testing Setup: Die Einbindung von
Testcontainers(PostgreSQL, Keycloak, Kafka) ist vorhanden. Dies ermöglicht deterministische Integrationstests gegen echte Infrastruktur-Komponenten, statt wackeliger Mocks. - Multiplatform Ready: Die Test-SourceSets im
:core-domainModul sind für Kotlin Multiplatform (JVM, JS) korrekt vorbereitet.
2.2 Fachliche Test-Spezifikation (Shift-Left): 🔴 Blockiert
Wie in den anderen Disziplinen fehlt die fachliche Grundlage:
- Fehlende Akzeptanzkriterien: Es existieren keine Use-Cases oder konkreten "Definition of Done" Kriterien für die anstehenden Features.
- Keine BDD-Szenarien: Es gibt keine "Given-When-Then" (Gherkin) Spezifikationen, gegen die die Entwickler fachliche Tests (TDD) schreiben könnten.
- Testdaten-Mangel: Da das finale Domain-Modell noch unklar ist, können noch keine realistischen Testdaten ( Mock-Objekte für Turniere, Nennungen etc.) definiert werden.
3. Fazit & Empfehlung
Ein sofortiger Implementierungsstart würde zu "technisch grünen", aber fachlich nutzlosen Tests führen. Die Qualitätssicherung muss "Shift-Left" betrieben werden – also weit vor der ersten Zeile Feature-Code.
Nächste Schritte & Fahrplan (Empfehlung des QA Specialists):
- Teilnahme am Domain Workshop: Der QA Specialist muss in den anstehenden Workshop des 🏗️ [Lead Architect] integriert werden.
- Szenario-Definition: Parallel zur Definition der Use-Cases durch den Architekten müssen die Akzeptanzkriterien als Gherkin-Szenarien (Given-When-Then) dokumentiert werden.
- Edge-Cases aufdecken: Im Workshop sollen Randfälle (z.B. "Was passiert bei einer Nennung ohne gültige Lizenz?") identifiziert und als Test-Szenarien festgehalten werden.
Erst wenn diese fachlichen Test-Szenarien als Verträge existieren, dürfen die Entwickler mit der Implementierung beginnen, um diese Verträge technisch zu erfüllen (Test-Driven Development Ansatz).